Teer oder nicht Teer – das ist hier die Frage!

01.08.2017 Bau, Verkehr & Umwelt Ein Kommentar

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Der Weg zwischen Rabenstraße und Philosophenweg

beschäftigt die Bewohnerinnen und Bewohner schon lange und uns seit dem letzten Jahr mit dem Ziel, eine deutliche Verbesserung dieser Wegeverbindung für Menschen zu erreichen, die nicht mehr so gut zu Fuß oder auf einen Rolllator oder Rollstuhl angewiesen sind.

In der Sitzung der Bürgerschaft vom 27.10.2016 wurde auf unseren Antrag hin beschlossen:

Die Bürgerschaft bittet den Bürgermeister zu prüfen, ob sofort und kurzfristig

  • ein Winterdienst für den Teilabschnitt des Weges von der Brücke bis zum Philosophenweg zu realisieren ist.

 sowie kurz- und mittelfristig

  • eine Teerdecke auf diesem Abschnitt aufzubringen.
  • den Winterdienst auch für den Teilabschnitt Brücke bis Rabenstraße einzurichten
  • und eine Teerdecke auch für diesen Abschnitt aufzubringen.

Termin: Dezember 2016.

In der Folge gab es keinen Sachstands- oder Erledigungsbericht von Seiten der Verwaltung, aber nun vor kurzem Nachfragen von Bürgern, ob das nun die Lösung ist.

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Ist das eine Teerdecke? Kann man darauf mit Rollator oder Rollstuhl gut fahren? Lässt sich eine solche Decke im Winter gut beräumen? Ist der Anschluss an die Brücke wirklich gelungen oder lieblos und nicht gut gemacht?

Für uns Anlass zu dieser Anfrage in der jüngsten Bürgerschaftssitzung:

Im Herbst 2016 wurde den Bewohnern am Wallensteingraben versprochen, den Weg, der die Hauptverbindung zu den täglichen Versorgungseinrichtungen ist, „winterfest“ zu machen, so dass er sowohl bei Matschwetter und Schnee auch mit dem Rollator befahrbar ist. Dies wurde in der Bürgerschaft beschlossen, und in den Stadtteilgesprächen vom Bürgermeister und der Verwaltung (EVB) zugesagt.

Sind alle gefassten Beschlüsse der Bürgerschaft und Versprechungen des Bürgermeisters und der Verwaltung, die den Anwohnern gemacht worden sind, umgesetzt worden, oder wann ist mit der Umsetzung zu rechnen?

Antwort der Verwaltung:

Ja, das soll eigentlich die Erledigung gewesen sein. Es würde sich noch verdichten und dann reichen!!

Zufrieden? Wir nicht!

 

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Kommentare
  • Karin Gerstenberg am 12.08.2017 um 13:37 Uhr

    In der Sache durchaus korrekt und die Nachfrage berechtigt, aber:
    „Entgegen der im allgemeinen Sprachgebrauch für das Einbauen von Asphalt auf Straßen verwendeten Bezeichnung Teeren ist Teer in Ostdeutschland seit 1990 für den Einsatz im öffentlichen Straßen- und Wegebau verboten und vollständig durch Bitumen ersetzt worden.“
    Also bitte die Nachfragen ändern in:
    ???Wann wird dieser Weg mit einer bituminösen „Schwarzdecke“ befestigt, damit man auch mit einem Rollator oder Rollstuhl ohne enorme Kraftanstrengung dort fahren kann?
    Man hofft, dass es vor dem Einsetzen des Winters sein wird, denn der zugesagte Winterdienst wird ansonsten dort nicht effektiv arbeiten können.